Mentamove - Fragen und Antworten
- Kann man die Mentamove®-Therapie mit Biofeedback vergleichen?
NEIN, die Mentamove®-Therapie ist ein Hirnleistungstraining. Der Patient stellt sich konzentriert eine sinnvolle Bewegung, z.B. mit seinem gelähmten Arm vor. Impulse, die an dem für die Bewegung zuständigen Muskel ankommen, werden durch Mentamove® in eine Stimulation (Bewegung = Belohnung) umgesetzt. Beim Biofeedback muss der Patient seine Restfunktionen einsetzen, bzw. die entsprechenden Muskeln anspannen. - Kann ich mit Mentamove® auch zu Hause üben?
JA. Mentamove® ist anwenderfreundlich und bestens zu Hause vom Patienten anzuwenden. Das Gerät ist selbstregulierend, stellt sich individuell auf den Patienten ein, so dass keine Einstellungen notwendig sind. Die Anlage der Elektroden wird dem Patienten genau gezeigt und ist dann einfach zu handhaben. - Mein Physiotherapeut sagte mir, dass ich "austherapiert" bin und keine Verbesserungen mehr zu erwarten sind. Hat er Recht?
NEIN. "Austherapiert" macht den Patienten mutlos. Sie sollten sich in jedem Fall testen lassen, wie Sie persönlich auf die Mentamove®-Therapie ansprechen. Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne. Auch Ihren Therapeuten informieren wir gerne, falls er noch nicht mit Mentamove® arbeitet. Mentamove® ist eine additive Methode zu den konventionellen Therapien in der therapeutischen Praxis. - Mein Schlaganfall liegt einige Jahre zurück. Wird das Mentamove bei mir funktionieren?
Mit Mentamove kann unmittelbar nach dem Ereignis, aber auch noch Jahre danach sehr erfolgreich behandelt werden. Dies belegt die Studie - R. Crisan & C. Garner: "Wirksamkeit der EMG - initiierten Muskelstimulation bei Patienten mit schon länger zurückliegendem Schlaganfall unter häuslicher Anwendung", Klinik für Neurologische und Geriatrische Rehabilitation, Stift Rottal, Bad Griesbach. - Ist das Mentamove® mit Tens-Geräten zu vergleichen?
NEIN. Tens (Transkutane elektrische Nerven-Stimulation) ist eine rein elektrische Stimulation und wird zur Schmerzbehandlung eingesetzt. - Wann erfolgt die Stimulation?
Die Stimulation erfolgt nur, wenn durch die eigene zielgerichtete Vorstellung des Patienten an den entsprechenden Muskeln eine erhöhte elektrische Aktivität erfolgt. Das Mentamove® misst dies und löst zur Belohnung eine Bewegung aus. - Gibt es Gegenanzeigen für die Anwendung von Mentamove®?
Mentamove® sollte nicht in der Schwangerschaft und bei Patienten mit Herzschrittmacher angewandt werden. - In welchen Fällen wirkt die Mentamove®-Therapie nicht?
Wenn ein Patient nicht motiviert ist oder die Methode nicht versteht, sich nicht konzentrieren kann oder kognitive Defizite hat. - Ist die Handhabung mit Mentamove® kompliziert?
NEIN. Der Vorgang einer 15-20 minütigen Übung mit Mentamove® sieht folgendermaßen aus: Sie legen die drei selbstklebenden Mentamove® Spezial-Elektroden auf den zu beübenden Muskel. Dann schalten Sie das Gerät ein.
3 Übungsphasen:
- Entspannen: ganz locker lassen
- Bewegungsvorstellung: eine sinnvolle Bewegung mit den gelähmten Gliedmaßen nur geistig (mental) vorstellen
- Stimulation erfolgt: nur wenn konzentriert die Bewegung vorgestellt wurde und am Zielmuskel die Impulse vom Gehirn angekommen sind
- Ist das Üben mit Mentamove® schmerzhaft?
NEIN, ganz im Gegenteil, Sie fühlen ein angenehmes Kribbeln und empfinden den elektrischen Impuls als "weiche", sehr angenehme Stimulation. - Werden die Elektroden am Kopf angebracht?
NEIN. Die Elektroden werden auf den Muskeln angebracht, die für die gewünschte Bewegungen zuständig sind. - Müssen die Batterien gewechselt werden und wie oft?
Es ist kein Batteriewechsel nötig. Laden Sie das Mentamove-Gerät alle 2-3 Tage mit dem zugehörigen Netzstecker. - Wie oft muss man die Elektroden austauschen?
Ein Satz Elektroden (3 Stck.) kann bei täglicher 2-maliger Anwendung 1 Monat lang genutzt werden.

